Ich richte mich in meiner Praxis nach den vom vdms-asmm herausgegebenen besonderen Gesundheitsmassnahmen des BAG und des SECO, um die Übertragungswahrscheinlichkeit auf ein Minimum zu reduzieren. Daher werden folgende Massnahmen getroffen:

-Die Vorschriften des BAG über die Hygiene und die soziale Distanz sind ausserhalb der eigentlichen Therapie jederzeit einzuhalten.

-Die offiziellen BAG-Flyer werden an den Eingängen, den Warteräumensowie in regelmässigen Abständen in der Praxisgut sichtbar aufgehangen.

-Patienten werden mit Terminbuchung telefonisch oder per Email und auf der Website der Praxis über die Schutzmassnahmen informiert. Auf der Website der Praxis sollten Dritte informiert werden, dass ein Schutzkonzept besteht.

-Patienten werden bei Terminbuchungen oder Eintritt in die Praxisräumlichkeiten aufgefordert mit Fieber-und/oder Hust-Symptomen oder generell einen Verdacht auf Infektionskrankheit die Praxis nicht zu betreten und zu Hause zu bleiben respektive sich an einen Arzt zu wenden.

- Für die Kategorie der besonders gefährdetenPersonen(gemäss beiliegender Liste)empfehlen wir,nur nach Absprache mit einem Arzt den Patienten zu therapieren. Als besonders gefährdet gelten auch Personen ab 65 Jahren. Sofern diese keine Erkrankungen gemäss erwähnterListe aufweisen, dürfen diese unter Verantwortung des Therapeuten behandelt werden. Sollten Unsicherheiten bestehen, wenden Sie sich an den zuständigen Arzt.

-Patienten werden beim Eintritt in die Praxis die Möglichkeit zum Desinfizieren der Hände gegeben.

-Es wird durch die Terminplanung darauf geachtet, dass möglichst kein Kontakt zwischen den Kunden stattfindet.

-Therapeuten und Mitarbeiter waschen ihre Hände mit Wasser und Seife oder desinfizieren diese regelmässig Mithilfe der zur Verfügung gestellten Desinfektionsmittel.

-In der Behandlung selbst kann die soziale Distanz wegen personenbezogenen Dienstleistungen mit Körperkontakt nicht eingehalten werden. Darum sollen der Patient und der Therapeut zum Schutz beider ein Mundschutz tragen. Diese Schutzmassnahme kann bei geimpften Patienten entfallen.

-Weil die soziale Distanz in der Therapie nicht eingehalten werden kann, soll der Therapeut vor und nach dem Therapie-Kontakt die Hände waschen.

-Generell muss in der Arbeitsplanung zwischen den einzelnen Patienten genügend Zeit eingerechnet werden,damit die zwingenden Desinfektionen der Arbeitsflächen(u.a. Liege, Geräte/Apparate) sowie der Infrastruktur (u.a. Türklinke, Patientensessel) möglich sind. Nach jeder Behandlung soll das Behandlungszimmer gut durchlüftet werden.

-Die Praxis stellt für eine allenfalls notwendige Rückverfolgung eine lückenlose Dokumentation der Räume und Therapeuten sicher (wer hat wann und in welchem Praxiszimmer therapiert).


-Einwegtücher und Einwegmasken müssen zwingend sicher in geschlossen Abfallbehälter entsorgt werden.

 

Zur Kategorie der besonders gefährdeten Personen gehören Patienten mit:

  • Bluthochdruck
  • Chronischen Atemwegserkrankungen
  • Diabetes
  • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Krebs